Bisons, Wölfe, Wapitis – Tipps für Tierbeobachtungen im Yellowstone

von | 20.06.2016 | 11 Kommentare

Der Yellowstone ist ein faszinierender Nationalpark, dem wir auch schon mehrere Artikel gewidmet haben. Neben den Geysiren, heißen Quellen, dem Grand Canyon und allgemein der wunderschönen Landschaft übt noch ein weiterer Aspekt eine große Anziehungskraft auf viele Besucher aus: der Yellowstone beherbergt eine große Vielfalt an wilden Tieren, von denen einige sogar von der Straße aus beobachtet werden können.

Es gibt wahrscheinlich kaum jemanden, der sich nicht über ein Foto von einem Bison oder gar einem Bären freuen würde, aber viele Menschen sind schlecht auf eine Tierbegegnung vorbereitet oder lassen sich durch vermeidbare Fehler Chancen entgehen. Erschreckend fanden wir zudem die Naivität und sogar Respektlosigkeit mancher Mitmenschen gegenüber wilden Tieren. Deshalb soll dir dieser Ratgeber-Artikel einige Tipps und Hinweise für Tierbeobachtungen und den Aufenthalt im Yellowstone mit auf den Weg geben.

Kojote einige Meter neben der Straße
Kojote einige Meter neben der Straße
Dieser Artikel bezieht sich zwar speziell auf den Yellowstone National Park, die allgemeinen Tipps und Hinweise lassen sich aber auf viele weitere Regionen Nordamerikas – manche sogar weltweit – übertragen!

Was gibt es beim Beobachten von Tieren zu beachten?

Neben dem Respekt vor der Natur und den Tieren solltest du ein paar Dinge beachten, um deine Chancen auf beeindruckende Tierbegegnungen zu vergrößern und schöne Fotos mit nach Hause nehmen zu können:

  • Kamera und Fernglas immer griffbereit: Die meisten Tiersichtungen lassen sich nicht planen, weshalb du die Augen immer offen halten und die Ausrüstung parat haben solltest (am besten schon mit passenden Kamera-Einstellungen und einem Teleobjektiv). Sichtungen können auch an Orten passieren, wo man es nicht unbedingt erwartet hätte – so ist es uns mit einem Bär am Rand eines Highways passiert.
  • Etwas Glück gehört immer dazu! Wir halten uns nicht in einem Zoo auf und Tiere erscheinen nicht auf Bestellung. Mancher berichtet von mehreren Bärensichtungen innerhalb einer Woche, andere benötigen dafür mehrere Reisen. Die Begegnung mit Bisons ist im Yellowstone allerdings so gut wie sicher!
  • Die richtige Tageszeit: Tagsüber halten auch viele Tiere Siesta oder ziehen sich zurück. Morgens und abends sind die besten Zeiten, wobei ich damit wirklich früh meine (zum oder direkt nach dem Sonnenaufgang) und abends vor dem Sonnenuntergang – also dann, wenn viele andere Urlauber noch schlafen oder Essen gehen. Hier ist eine alternative Zeiteinteilung gefragt – der Jetlag hilft dabei, sich das frühe Aufstehen anzugewöhnen (weiterer Vorteil: man nutzt die Tageshelligkeit aus und hat mehr Zeit für Unternehmungen).
  • Auch mal weg von den Hot Spots: Es ist zwar auffällig, wie viele Chancen auf gute Tierbeobachtungen sich einem auch vom Auto aus bieten, aber bei den Publikumsmagneten mit vielen Menschen halten sich wahrscheinlich weniger scheue Tiere auf. Es macht Sinn, Nebenstrecken zu fahren und die eine oder andere (zumindest kleine) Wanderung zu machen.
  • Zur Jahreszeit: Manche Tierarten erscheinen nur zu bestimmten Jahreszeiten oder ziehen sich an warmen Sommertagen zurück. So lassen sich z.B. Bären besonders im Frühling/Frühsommer blicken, wenn sie nach dem Winterschlaf hungrig durch die Gegend ziehen und dann wieder im frühen Herbst, wenn sie Lachse fischen (meist September). Doch auch wenn man – wie wir – jahreszeitlich gebunden ist, gibt es genug Möglichkeiten, Tiere zu sehen.
  • Sich nicht auf die vermeintlichen „Tier-Highlights“ versteifen: Du machst einen Fehler, wenn du dich von vornherein nur über die Begegnung mit Bären und Wölfen oder am Meer mit Walen freuen kannst und alles andere als „Enttäuschung“ empfindest. Es gibt so viele andere beeindruckende Tiere, z.B. die kleinen Chipmunks!
  • Hab Geduld und nimm Tierfotos aus Büchern und Magazinen nicht als Maßstab für deine eigenen. Hinter solchen Fotos stecken nicht nur Profi-Fotografen mit entsprechendem Equipment, sondern v.a. eine Menge Zeit – nicht nur Stunden und Tage, sondern oft Wochen und Monate der geduldigen Beobachtung und des Wartens auf den richtigen Augenblick!
Chipmunk, Streifenhörnchen
Chipmunk, Streifenhörnchen

Welche Ausrüstung ist empfehlenswert?

Nur wenige Tiere lassen sich in ihrer natürlichen Umgebung mit Standard-Objektiven formatfüllend fotografieren und beobachten, da sie meist zu weit entfernt sind. Nicht umsonst gibt es eine Fülle an Equipment käuflich zu erwerben. Ich halte eine Spiegelreflexkamera mit teurem Teleobjektiv aber nicht unbedingt für erforderlich, da Superzoom- und Systemkameras immer besser werden. Die Frage der Technik hängt natürlich immens von den eigenen Ansprüchen und dem Budget ab.

Als Hobby- und Urlaubs-Fotograf, der große Tiere wie Bisons und Hirsche fotografieren will, genügt manchmal schon eine Kompaktkamera mit 5-fach Zoom. Besser wäre ein Teleobjektiv mit 200 mm Brennweite. Für andere Tiere, die oft weiter entfernt sind, benötigst du mindestens 300 mm Brennweite.

Icon_camera_128Nicht unwichtig ist auch die Lichtempfindlichkeit des Objektivs: Bei Aufnahmen mit langen Brennweiten steigt die Verwacklungsgefahr, außerdem gelingen Aufnahmen von sich bewegenden Tieren nur mit kurzen Verschlusszeiten. Also mit möglichst großer Blende (kleine Blendenzahl) oder im Sportmodus fotografieren; den ISO-Wert zu erhöhen, führt leider schnell zu stärkerem Bildrauschen. Abhilfe schafft auch ein Reisestativ sowie ein Bohnensack für Aufnahmen aus dem Fahrzeug heraus.

Womit fotografiere ich?

Bei meiner Ausrüstung handelt es sich um eine (relativ preiswerte) Sony SLT A58 mit Sony Telezoom-Objektiv (55-300 mm).

Aber es geht ja nicht nur um’s Fotografieren: Zum Beobachten verwenden wir ein Fernglas, und zwar das Steiner SkyHawk 3.0, 10x42.

Letztlich darf auch nicht vergessen werden, dass eine teure Kamera nicht automatisch zu guten Bildern führt – vieles hängt immer noch vom Auge des Fotografen ab – und vom technischen Verständnis, will man die fotografischen Möglichkeiten nicht durch den ständigen Einsatz von Automatikprogrammen der Kamera beschneiden.

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Respekt und verantwortungsvoller Umgang mit der Tierwelt

Leider fallen uns auf unseren Reisen immer wieder und womöglich auch immer häufiger Menschen auf, die nicht nur unvorbereitet der wilden Natur und den natürlichen Abläufen und Verhaltensweisen von Tieren gegenüber sind, sondern sogar unvernünftig, nicht verantwortungsvoll oder respektlos. Leute, die aus dem Auto springen und einem Bison hinterher rennen, am liebsten würden sie ein Selfie machen. Selbst bei Bären kommt das vor und oft haben die Ranger alle Hände voll zu tun, um die Touristen vor sich selbst und die Tiere vor den Menschen zu schützen. Man könnte den Eindruck gewinnen, einige Urlauber verstehen die Sehenswürdigkeiten der Natur und auch die Tiere wie ein Arrangement, das für sie hergerichtet wurde oder wie einen Zoo.

Aber die Tiere waren zuerst da, wir sind die Eindringlinge! Klar, wenn man es auf die Spitze treibt, würde es der Natur besser gehen, wenn es keine Besucher gäbe. Aber so weit muss man gar nicht gehen – würden sich nur mehr Menschen mit Vernunft und Respekt vor Tieren und Pflanzen verhalten (siehe auch mein Artikel zum nachhaltigen Reisen).

Kurzum: Insbesondere als Tierbeobachter und -fotografen haben wir eine ethische Verantwortung der Natur gegenüber, kein Tier sollte durch unsere Beobachtung bzw. das Fotografieren gestört werden.

Als Richtwerte für die einzuhaltende Minimaldistanz zu wilden Tieren gilt: 100 m bei Bären, 30 m bei den übrigen Tieren! Füttern ist absolut Tabu!

Wo und wann kann ich welche Tiere im Yellowstone sehen?

Zu den empfehlenswerten Tageszeiten für die Tierbeobachtung bin ich ja bereits bei den allgmeinen Tipps eingegangen, das gilt auch für den Yellowstone.

Grundsätzlich kann es überall passieren, dass man auf Tiere trifft, auch von der Straße aus. Oft bilden sich dann richtige Verkehrsstaus, denn wenn das erste Auto anhält, übt das einen unglaublichen Reiz und Neugier auf andere Besucher aus, ebenfalls anzuhalten und zu schauen, was es hier Interessantes zu sehen gibt. Es könnte ja ein Bär, Elch, Wolf oder zumindest ein Kojote sein! Es gibt zwar auch Pumas (Berglöwen, mountain lions) im Yellowstone, einen dieser scheuen Tiere zu sehen gleicht aber einem Sechser im Lotto…

Bisons wird wahrscheinlich jeder Yellowstone-Besucher sehen, sie sind relativ zahlreich und scheinen die Menschen oft zu ignorieren. Wir erlebten z.B., wie ein Bisonbulle direkt an unserer Hütte am Old Faithful vorbeigestapft ist – er hat seinen Weg verfolgt und sich nicht für Häuser und Straßen interessiert. Das ist ein eindrucksvolles Tier, aber du solltest dich nicht täuschen lassen – es kann behäbig wie eine Kuh wirken, ist aber weder zahm noch ungefährlich!

In der Nähe der Grand Prismatic Spring sahen wir einen Weißkopfseeadler (bald eagle), das Wappentier der USA. Die Chance auf Adler (auch Fischadler, osprey) ist entlang der Flussläufe und am Lake besonders hoch. So viele Adler wie in Kanada konnten wir im Yellowstone jedoch nicht beobachten.

Fischadler-Horst, Grand Canyon of Yellowstone

Fischadler-Horst, Grand Canyon of Yellowstone

Da es im Yellowstone Schwarzbären und Grizzlys gibt, besteht auch immer die Möglichkeit, auf Meister Petz zu treffen. Insbesondere Grizzlys üben eine hohe Anziehungskraft auf alle Besucher aus, aber wir hatten Pech – das liegt auch daran, dass sich Grizzlys in den warmen Sommermonaten in höher liegende Gebiete zurückziehen und die Chance auf eine Sichtung geringer ist.

Nachfolgend will ich dir ein paar Tipps für Gebiete mit guten Chancen auf Tiersichtungen geben:

Mammoth Hot Springs

Jeder, der Mammoth Hot Springs besucht, hat eine gute Chance, Wapiti-Hirsche ganz von nah bewundern zu können, denn die Hirsche haben sich die Grünflächen rund um die Verwaltungsgebäude als Weide und Rastplatz gesucht. Bei unserem Besuch zeigten sie kaum Scheu und die Ranger sperrten die Flächen ab, damit die Menschen nicht zu nahe kommen. Vielleicht fühlen sie sich dort sicher vor Fressfeinden? Wapitis heißen auf englisch übrigens elk, was von einigen Touristen mit Elch verwechselt wird (Elche sind noch etwas größer und werden moose genannt).

Wapitis am Visitor Center von Mammoth

Wapitis am Visitor Center von Mammoth

Zwischen Mammoth und dem Nordeingang kann man häufig Dickhornschafe (bighorn sheep) beobachten, die an den Hängen links und rechts der Straße klettern. Im Bereich der Feuchtgebiete von Willow Park (einige Kilometer südlich von Mammoth) sollen die Chancen übrigens nicht schlecht sein, einen Elch zu sehen. Viel Geduld vorausgesetzt.
Dickhornschafe nahe Mammoth

Dickhornschafe nahe Mammoth

Zwischen Mammoth und Roosevelt

Auf dieser Strecke und besonders entlang der Old Gardiner Road (Schotterpiste) gibt es Abschnitte mit freien Flächen, die gerne von Gabelböcken (pronghorn) aufgesucht werden, einer Antilopenart, die sehr schnell laufen kann. Auch wir hatten Glück und konnten diese eleganten Tiere beobachten und fotografieren.

Gabelbock (Pronghorn)

Gabelbock (Pronghorn)

Lamar Valley

Das Lamar Valley befindet sich zwischen der Roosevelt Junction und dem Nordost-Eingang des Yellowstone. Es ist für seinen Tierreichtum bekannt, v.a. Bisonherden ziehen durch das Tal und seine Grasflächen.

Da in diesem Bereich des Parks auch ein Wolfsrudel heimisch ist, kann man v.a. früh morgens mit viel Glück Wölfe sehen, die jedoch meist einen großen Bogen um Menschen machen und weit entfernt sind. Hier ist ein Fernglas wichtig und für gute Fotos ein Objektiv mit langer Brennweite (300 mm, besser ab 500 mm) und Stativ.

Hayden Valley

Im Hayden Valley (zwischen dem Canyon und dem Lake) sahen wir die meisten Bisons und leider auch ein paar unschöne Szenen mit unvernünftigen Touristen, die den Tieren gefährlich nahe kamen. Die Tiere laufen manchmal auch auf der Straße und sorgen für Verkehrsstaus. Damit sollte man im Yellowstone immer rechnen und die von Google Maps oder dem Navi berechneten Fahrzeiten großzügig aufrunden. Einmal waren wir das erste Auto, das anhielt, weil wir einen Kojoten entdeckt hatten – fünf Minuten später hatten bereits 10-15 Fahrzeuge angehalten!

Entlang des Yellowstone River kann man auch Pelikane und Kanadagänse sehen, außerdem Adler.

Viele Tiere, v.a. Bisons, lassen sich auch bei einem Besuch des Yellowstone im Winter beobachten. Tipps zu so einem Winter-Trip und ein tolles Foto von Bisons im Schnee bekommst du in unserem Yellowstone-Weihnachts-Beitrag.

Bisonherde im Hayden Valley

Bisonherde im Hayden Valley

Unser Tier-Highlight im Yellowstone

Wir kommen vom Canyon und fahren an vielen Bisons im Tal vorbei, machen wenige Fotos, aber haben uns schon an die Kolosse gewöhnt – wir wollen weiter. Da fällt mir im Augenwinkel und in einiger Entfernung ein weißes Tier auf, das ich nicht zuordnen kann, aber wir sind auch schon vorbei. Ich denke kurz nach und beschließe, umzudrehen – mich beschleicht eine Ahnung, dass es sich um eine interessante Sichtung handeln könnte. Und siehe da, es ist ein weißer Wolf! Ein zweiter grauer Wolf ist bei ihm. Immer mehr Fahrzeuge halten an. Was für ein Wahnsinns-Moment! Ich mache viele Fotos, dann ist ein Ranger zur Stelle und sperrt die Straße ab. Die Tiere, von denen erzählt wird, dass man sie gar nicht oder höchstens in weiter Ferne sehen kann, überqueren tatsächlich in nur 50 Metern Entfernung die Straße und verschwinden auf der anderen Seite. Wir können unser Glück kaum fassen und fallen uns in die Arme – so schön!

Wölfe im Hayden Valley – welch ein Glücksfall!

Ist Wandern in der Wildnis gefährlich?

Es fühlt sich durchaus anders an, in Gegenden zu wandern, in denen es Tiere gibt, die groß und/oder stark genug sind, das eigene Leben zu gefährden. Das liegt aber in erster Linie nicht an einer realen Bedrohung, sondern der eigentlich unnatürlichen Situation in Deutschland und damit verbunden einer subjektiven, irrationalen Einschätzung der Situation.

Icon HikingAnders gesagt: Gäbe es so viele wanderbegeisterte Amerikaner und Kanadier, wenn die Gefahr so groß wäre? Dann dürften wir auch alle nicht mehr ins Auto steigen.

Ein paar Grundregeln sind jedoch wichtig:

  • Nicht alleine unterwegs sein, immer mindestens zu zweit!
  • Auf den Wegen bleiben, nicht querfeldein laufen.
  • Die Ranger nach dem Zustand der Trails fragen und Verbote (z.B. Trailsperrungen aufgrund erhöhter Bärenaktivität) beachten.
  • Im Bärengebiet Lebensmittel nicht mit auf die Wanderung nehmen oder bärensichere Behälter benutzen.
  • Sich im Bärengebiet laut unterhalten – wenn es zu ernsthaften Vorfällen kam, dann meist, weil Mensch und Bär von der Begegnung überrascht wurden und der Bär schon sehr nah (wenige Meter) war!
  • Wilden Tieren nicht wegen guter Fotos hinterher rennen! Viel häufiger als mit Bären kommt es zu Zwischenfällen mit Bisons, Wapitis oder Dickhornschafen, besonders wenn sie Junge haben.

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Fazit

Der Yellowstone ist in vielerlei Hinsicht ein lohnendes Reiseziel, wozu auch die heimische Tierwelt beiträgt. Nirgends konnten wir so oft und auf so spannende Art Tiere beobachten wie hier! Hoffen wir, dass es noch lange so bleibt, wofür wir alle eine Mitverantwortung beim Umgang mit der Natur tragen.

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Buchempfehlung

Sowohl zur Planung der Reise als auch für den Aufenthalt vor Ort empfand ich das Guide Book „Photographing Yellowstone National Park“ als sehr hilfreich, und zwar nicht nur für Fotografen! Das Buch enthält auch viele Tipps für die Natur- und Tierfotografie und man merkt, dass der Autor Gustav W. Verderber über hervorragende Ortskenntnisse verfügt.

Gegenüber den „Photographing the Southwest“ Büchern könnten manche Fototipps noch etwas präziser sein, dafür gefallen mir die Vorschläge für Routen und Zeiten in den verschiedenen Gebieten Yellowstones.

Zeitbedarf

Aufgrund der Größe und vielfältigen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten des Yellowstone darf der Zeitbedarf für den Park nicht zu knapp kalkuliert werden. Ich empfinde 3 Übernachtungen als das Minimum, allerdings sind damit bereits Einschränkungen verbunden. Mit 5 Übernachtungen steigt die Chance, sowohl die wesentlichen Abschnitte anschauen als auch Geduld für Tierbeobachtungen aufbringen zu können. Noch mehr Zeit wäre ideal, passt aber vielfach nicht in den Rahmen eines Roadtrips.

Die Unterkünfte sollten sich möglichst im Park befinden, um lange Anfahrten zu vermeiden – unbedingt so früh wie möglich reservieren!

Hast du Fragen oder Anmerkungen, wie sind deine eigenen Erfahrungen? Wir sind gespannt auf deine Gedanken, bitte teile sie mit uns, indem du einen Kommentar hinterlässt. Danke!