Dead Horse Point, Utah, USA

Über uns

Wir sind Kerstin und Klaus, kommen aus dem Rhein-Main-Gebiet und „Willkommen Fernweh“ ist unser Reiseblog (mehr zum „Fernweh“ weiter unten!).

Auf Reisen möchten wir gerne Neues entdecken und die Welt auf eigene Faust erkunden, weshalb Pauschalreisen für uns nicht das Richtige sind. Vor allem Klaus hat viel Spaß am Planen einer Reise, am Lesen von Blogs und Reiseführern und am Recherchieren von interessanten Orten und Ausflugszielen. So entsteht schon Wochen oder Monate vor dem Reisebeginn eine schöne Vorfreude.

Atemberaubende Landschaften und Natur – z.B. auch in Nationalparks – sind uns meist wichtiger als Großstädte, was sich auch in den Reiseberichten widerspiegelt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, einige Städte – z.B. San Francisco – sind auch für uns sehr reizvoll.

Wir reisen am liebsten unabhängig, was am besten mit dem eigenen Fahrzeug oder einem Mietwagen funktioniert, jedenfalls sind wir Roadtrips-Fans. Außerdem haben wir seit Kurzem das Campen in Nordamerika für uns kennen- und lieben gelernt.

Als klassische Backpacker kann man uns nicht bezeichnen, denn ein Rucksack kann, muss aber nicht dabei sein und Schlafsäle oder Mehrbettzimmer mögen wir auch nicht. Da uns die meisten touristischen Hotelkomplexe und Resorts oder Clubs aber auch eher abschrecken, wir lieber in Bed & Breakfasts, Ferienwohnungen oder auch mal einem Zeltplatz unterkommen, kann man uns wohl als ⇒ Flashpacker bezeichnen.

Magst du auch keine Pauschalreisen, planst alles lieber selbst, bist ein Fan von Roadtrips und Camping? Würdest dich vielleicht sogar als Flashpacker bezeichnen?

Dann wird unser Blog bestimmt das Richtige für dich sein und du kannst dich mit Anregungen, Tipps und schönen Berichten versorgen!

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Noch mehr über uns erfährst du übrigens auch in unserem Artikel zum Liebster Award! 🙂

Fernweh – ein willkommenes Gefühl

Von Kindesbeinen an kenne und liebe ich das Gefühl von Fernweh. Schon damals mochte ich es, bei anderen Kindern oder bei meiner Oma zu übernachten, bei irgendwem im Garten zu zelten oder auf Ferienfreizeit zu fahren. Auf der anderen Seite des Gartenzauns war schon immer alles interessanter und reizvoller: andere Gerüche, anderes Essen, andere Leute, andere Gewohnheiten und Routinen. Heute bekomme ich immer noch ein wenig Fernweh, wenn ich die Treppen zur U-Bahn herunter gehe, denn diesen Geruch habe ich (als Mädchen vom Land) zum ersten Mal auf einer Urlaubsreise in Paris kennengelernt und werde ihn wohl für immer damit verbinden.

Ich bekomme Fernweh, wenn ich mit dem Auto am Frankfurter Flughafen vorbeifahre und sehe, wie die Flugzeuge starten und mir vorstelle, wohin die Reise gehen könnte. Neulich habe ich das Lied „Welt hinter Glas“ von Max Mutzke gehört und musste sofort sehnsuchtsvoll an eine Reise mit dem Auto durch Italien, Slowenien und Kroatien denken: Lange Strecken mit dem Auto fahren, sehen, wie sich nach und nach die Landschaft, das Wetter, die Straßenschilder verändern, unterwegs irgendwo einkehren, gespannt sein auf die nächste Unterkunft, das Leben weit entfernt von Zuhause genießen, das alles verbinde ich mit diesem Lied, das in mir das Fernweh und die Lust zu reisen weckt.

Obwohl der Begriff „Fernweh“ im Deutschen mit der Silbe -weh gebildet wird, ist es doch alles andere als ein Krankheitsbild, sondern ein geliebtes, willkommenes Gefühl und meine Triebfeder, immer wieder auf kleinere oder ganz große Reisen zu gehen, Neues zu entdecken und kostbare Erinnerungen zu speichern, die mir niemand mehr wegnehmen kann. Auf Englisch heißt Fernweh übrigens „wanderlust“, in den Niederlanden hat man „verlangen naar der verte“ und im Schwedischen heißt es schlicht und einfach „reslust“ – Reiselust. Begriffe, mit denen ich mich ebenfalls sehr identifizieren kann.

Fernweh, Verlangen nach der Ferne oder Sehnsucht nach fernen Ländern – wie auch immer man es nennen mag – all das verlangt für uns aber auch immer einen Ort, an dem wir Zuhause sind. Anders als viele Betreiber von Reiseblogs, sind wir nämlich keine digitalen Nomaden. Wir haben ein Zuhause, das wir mindestens genauso lieben wie auf Reisen zu sein. Die Balance zwischen Nähe und Ferne, zwischen daheim und unterwegs, zwischen vertraut und fremd, ist es, was uns glücklich macht.

So genießen wir es sehr, nach einer langen Reise mit vielen schönen Bildern, Mitbringseln, Geschichten und Eindrücken im Gepäck wieder nach Hause zu kommen. Ankommen, Freunde und Familie wiedersehen, das Erlebte verarbeiten und mit anderen teilen ist etwas, das wir nicht missen wollen. Und dann, nach einigen Wochen, wenn die schönsten Urlaubsfotos gerahmt in der Wohnung hängen, wenn wir wieder ganz zuhause angekommen sind und der Alltag uns zurück hat, dann schleicht es sich wieder an, dieses geliebte und willkommene Gefühl, das Lust darauf macht neue Ziele zu finden und neue Pläne zu schmieden, mit wachsendem Fernweh die Tage zu zählen bis es wieder auf Reisen geht.

Kerstin

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