Welche Reiseziele sind für einen Roadtrip besonders geeignet?

von | 20.10.2016 | 25 Kommentare

Icon_Road_256Es ist kein Geheimnis, dass Kerstin und ich eine Vorliebe für Roadtrips haben – und das am liebsten in den USA oder Kanada. Die Kombination aus entspanntem Fahren, weitem Land, tollen Landschaften und naturnahem Camping ist dort einfach ideal vorhanden.

Wir reisen allerdings nicht nur gerne nach Nordamerika, sondern wollen auch andere Länder kennenlernen – am liebsten als Selbstfahrer, also mit dem eigenen Auto, einem Mietwagen oder Camper. Dass das leider nicht überall möglich oder zumindest nicht so attraktiv wie in Nordamerika ist, habe ich ja schon vor einiger Zeit thematisiert. Nun soll es aber nicht um graue Theorie gehen und was läge da näher, als andere Reiseblogger nach ihren positiven Roadtrip-Erfahrungen außerhalb der USA und Kanadas zu fragen? Die Idee für diesen Beitrag war geboren und ich machte mich an die Arbeit, Blogger mit Roadtrip-Erfahrung zu finden, die sich beteiligen wollen.

Die Ausgangsfrage lautete:

Welches Reiseziel außerhalb von Nordamerika (USA, Kanada) ist deiner Erfahrung nach ebenfalls sehr gut für einen Roadtrip geeignet und was macht den besonderen Reiz dieses Reiseziels aus?

Die Antworten werden bestimmt nicht nur für uns, sondern für alle Roadtrip-Fans interessant und spannend sein.
Unser Dank gilt allen teilnehmenden Bloggern, die diesen Roundup-Post möglich gemacht haben!

Ein Roadtrip am anderen Ende der Welt (Frau Wanderlust)

Für mich persönlich ist Neuseeland das absolute Mekka für einen Roadtrip. Wenngleich die Miete für die Camper hier etwas teurer ist, so haben doch das Land und die Leute so unglaublich viel zu bieten. Es gibt an jeder Ecke blaue Seen, grüne Wiesen, mähende Schafe, welliges Meer, heiße Quellen, windige Landschaften, tolle Ausblicke, leckeres Essen, süffige Cappuccinos und gesprächige, offene Einheimische. Außerdem ist das Land unglaublich vielfältig und kann auch mit Bergen, Fjorden und tollen Weinanbaugebieten auffahren.

Über diese Vielfalt hinaus gilt, dass man als Selbstversorger mit seinem Camper bedenkenlos überall da übernachten darf, wo es nicht verboten ist. Damit eröffnen sich einem, bei einem Roadtrip durch Neuseeland, fantastische Möglichkeiten.

Last but not least liebe ich das Gefühl, auf der anderen Straßenseite zu fahren. Viele mögen sagen, es sei die falsche Seite der Fahrbahn. Für die Neuseeländer aber ist es ganz normal, links zu fahren. Und so ist das Gefühl einmalig: man sitzt auf der rechten Seite im Camper, hört Roadtrip-Musik und fährt von einem landschaftlichen Highlight zum nächsten. Am besten veranstaltet man dabei während der Fahrt noch ein Kirschkerne-Weitspucken aus dem Fenster und der Spaß ist perfekt.

Christin

Christin

Auf ihrem Blog Frau Wanderlust schreibt Christin „über die Balance zwischen dem Reisen und dem Leben in der Heimat“. Außerdem beginnt bald ihre Weltreise, an der sie uns auf ihrem Blog teilhaben lassen möchte.

Der Osten der Türkei auf eigene Faust (Mighty Traveliers)

Natürlich sind und bleiben die USA wohl für immer unser absolutes Lieblingsreiseland. Aber manchmal muss ein etwas näher gelegenes Reiseziel her. So geschehen im Spätsommer 2015.

Schnell stand fest: Wir fahren in die Türkei! Aber nicht nach Izmir oder Antalya. Nein, wir würden den Osten des Landes erkunden. Gegenden durchstreifen, deren Namen wir noch nie gehört hatten. Und erst an der armenischen Grenze Halt machen.

Eine der wohl besten Entscheidungen, die wir je getroffen haben. Denn auf uns warteten freundliche Menschen, authentische Dörfer und das beste: kaum Touristen. Und ein paar Sehenswürdigkeiten gab’s natürlich auch noch: Ob osmanische Fachwerkhäuser in Safranbolu und Amasya, hängende Klöster in Sumela, Sultanpaläste in Doğubeyazıt, die berühmten Götterköpfe vom Berg Nemrut oder die geheimnisvollen Überreste der ehemaligen Hauptstadt Ani – der Osten der Türkei hat vor allem kulturell so einiges zu bieten.

Aber auch unser Wanderherz kam nicht zu kurz. Die Kaçkar Mountains im Nordosten des Landes haben wir zwar erst während der Reiseplanung auf der Landkarte entdeckt, doch die bis knapp 4.000 m hohen Bergriesen haben uns sofort in ihren Bann gezogen und mit ihrer ständig wechselnden Vegetation und den abgelegenen Bergsiedlungen die wohl beeindruckendsten Fotomotive dieser Reise geliefert.

Da konnten dann auch weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie Kappadokien, Sagalassos, Aphrodisias und das extrem enttäuschende Pamukkale, die wir auf dem Rückweg noch spontan mit einbauten, nicht mithalten.

Kackar Mountains, Roadtrip Türkei
In den Kackar Mountains, Türkei
Fazit: Der Osten der Türkei ist unbedingt eine Reise wert. Nur sollte man sich bis auf Weiteres von der syrischen Grenze fernhalten. Zudem bewegt man sich außerhalb der gängigen Touristenpfade in einem muslimischen Land, sodass Beine und Schultern stets bedeckt bleiben sollten. Doch obwohl man mit Englisch nur bedingt weiterkommt, sollte man sich nicht scheuen, ohne vorher gebuchte Unterkünfte einfach drauf loszufahren. Und an den Fahrstil der Einheimischen hat man sich nach 2 ½ Wochen auch gewöhnt.
Corinne und Laurens

Corinne und Laurens

Corinne & Laurens sind als Mighty Traveliers große Roadtrip-Fans, sie berichten aber auch von tollen Wanderungen, für die sie gerne aus dem Auto aussteigen.

Roadtrip Australien – weites Land und Outback (Wanderdude)

Ein großartiges Land für Road Trips ist Australien. Dieses riesige Land kann man wochenlang mit dem Auto bereisen, ohne auch nur ansatzweise alles sehen zu können. Und ein Begriff kommt einem sofort in den Sinn: Outback. Dort wo die versiegelten Straßen enden und hunderte Kilometer nichts als Wüste ist, fängt das wahre Australien an.

Ein paar meiner persönlichen Highlights:

  • Die Nullarbor-Ebene ist eine Wüste im Süden Australiens. Hier führt die längste kurvenfreie Straße der Welt hindurch.
  • Der Uluru ist ein massives Felsgestein im Zentrum Australiens, der sich ca. 350 m über sein Umland erhebt.
  • Das Northern Territory – Wüste, Hitze, Sand, Ameisen und Millionen Mücken warten hier auf den Reisenden. Keine einfache Gegend aber völlig anders als Europa.
  • Die Ostküste ist das am dichtesten besiedelte Gebiet Australiens. Hier findet man Weltstädte wie Sydney, Brisbane, das wunderschöne Cairns und davon ab die Traumstrände, die man mit Australien assoziiert.

Das besondere, wenn man in Australien mit dem Auto unterwegs ist?

Die Regenzeit ist mächtig. Straßen werden Meter hoch überschwemmt. Straßenzüge verwandeln sich in Sumpflandschaften. Dafür zeigen sich am Himmel aber wahnsinnige Wolken und Gewitter Schauspiele.

Die Tierwelt ist eine völlig andere. Emus und Kängurus sind überall anzutreffen. Das ist tatsächlich schon gefährlich, da sie ganz gerne mal vor das Auto springen.

Fahrten durch das Outback sind speziell, denn es gibt Tage, an denen sieht man in der Landschaft absolut nichts außer einer Linie, die der Horizont ist. Das passiert übrigens am ehesten im Northern Territory und auf den Gravel Roads durch das Hinterland.

Benzin muss gut eingeteilt werden. Tankstellen stehen manchmal nämlich genau so weit auseinander, dass man die Distanz mit einer Tankfüllung gut überbrücken kann – vorausgesetzt, der Tank ist nicht zu klein.

Wo reist es sich am besten in Australien?

Wer viele Städte, Strände und Menschen sehen will wird die Ostküste entlang reisen. Wer das genaue Gegenteil davon will reist den Steward Highway entlang. Eine gute Mischung von beidem findet man im Westen, beispielsweise bei einer Fahrt von Perth nach Darwin.

Markus

Markus

Markus ist nicht nur ein Blogger, sondern auch ein Vlogger – auf Wanderdude kannst du dir sein Vlogging-Tagebuch anschauen und viele Tipps zum Vlogging holen.

Get up and go wild in Namibia (Couchabenteurer)

Ein Road Trip ist für mich der Inbegriff von Freiheit beim Reisen. Mein liebstes Land dafür ist Namibia. Hier gibt es so viel Weite, die einen dieses Gefühl noch intensiver erleben lässt. Unendlich scheinen die Straßen, grenzenlos die Ausdehnungen und Distanzen. Und dabei ist dieses Stück Erde so wunderbar abwechslungsreich. Von wilden Tieren im Etosha Nationalpark bis zu atemberaubenden Canyons kann man hier alles erleben. Landschaften einfach wie aus dem Bilderbuch.

Zudem ist dieses Land einfach zu bereisen. Ich empfand Namibia als sehr sicher, die Straßen sind zudem sehr gut beschildert und man findet sich selbst ohne Navigationsgerät hervorragend zurecht. Ein weiteres Plus sind für mich die klimatischen Bedingungen. Zwar kann es in Namibia auch richtig kalt werden, aber tagsüber hat man in der Regel das herrlichste Sonnenwetter. So kann man auf seinem Road Trip auch prima Campen und die ultimative Freiheit genießen.

Wem das zu aufregend ist, der findet am Rande des Weges immer hervorragende Lodges. Und diese sind in Namibia von besonderer Güte. Nicht nur, dass man nächtigt wie ein König, man wird in der Regel auch kulinarisch wie ein Gott verwöhnt. Und das zu vernünftigen Preisen. Was im Übrigen auch für die Spritkosten gilt.

Wer zudem Abenteuer liebt, gerne unter Millionen von Sternen schläft und auch mal Elefanten auf der Straße begegnen möchte, der ist in Namibia goldrichtig. Von mir ein absolutes: #get up & go wilde in Namibia!

Marlene

Marlene

Marlene hat es sich mit Couchabenteurer zur Aufgabe gemacht, Couch Potatoes, Wanna-be-Adventurern & Gedankenreisenden eine Plattform zu bieten und mit zu aufregenden Reisen rund um den Globus zu nehmen.

Roter Sand und der Glanz vom Toten Meer – Jordanien (We2ontour)

Wir lieben Roadtrips, für uns gibt es nichts Schöneres als ein Land auf eigene Faust und auf 4 Rädern zu erkunden.

Im eigenen Fahrzeug haben wir schon viele Länder bereist. Zu unseren Highlights gehören dabei Roadtrips durch Südafrika, durch Namibia und Botswana, durch den Westen der USA und durch Japan.

Insel Noto, Japan

Eine Reise ist uns in ganz besonderer Erinnerung geblieben: unser Roadtrip durch Jordanien.

Staubige Straßen, leuchtend rote Sandlandschaften, bizarre Steinformationen, unendliche Weiten, surreale Dünen, der Glanz vom Toten Meer – obwohl nur 5 Stunden entfernt von Zuhause, fühlt man sich sofort wie in einer anderen Welt.

Jordanien ist ein relativ kleines Land, die Entfernungen sind überschaubar. Du musst nicht viel im Voraus planen, du kannst recht spontan losfahren und unterwegs auch kurzfristig die Route ändern. Unterkünfte findest du überall und ohne Vorbuchung. Die Straßen sind gut ausgebaut und gut beschildert (auch auf Englisch).

Und wie steht es mit der viel beklagten Sicherheit? Lass Dich durch die oft negativen Schlagzeilen in den Medien keinesfalls davon abhalten, dieses tolle Land auf eigene Faust zu entdecken. Jordanien ist nicht nur ein sicheres Reiseland, sondern eines der faszinierendsten Länder der Welt.

Wir haben Jordanien als ein offenes und sehr gastfreundliches Land kennen und lieben gelernt, dessen Eindrücke uns nachhaltig bewegt haben.

Wadi Rum, Jordanien
Frauke & Johanna

Frauke & Johanna

We2ontour ist ein Gemeinschaftsprojekt von Frauke und ihrer Tochter Johanna. Schon seit vielen Jahren reisen sie gemeinsam und geben dir Inspiration, wenn du etwas anderes als den „08/15-Familienurlaub“ suchst.

Berge, Meer und Traumstraßen in Norwegen (Moose around the World)

Wenn es um individuelle Roadtrips geht, fällt uns kaum ein Land ein, dass so viel Zauber in sich trägt, so viel Abenteuer und Schönheit verspricht wie Norwegen. Und was passt besser zu einem Reiseblog, der den Elch schon im Namen trägt, als Skandinavien? Norwegen bietet alles was das Roadtrip-Herz begehrt: Spektakuläre Landschaften und Natur, Berge und Meer und magische Vielseitigkeit: Von endlosen Tagen unter der goldenen Mitternachtssonne bis zu dunklen Nächten, in denen Nordlichter über uns am Himmel tanzen.

Norwegen bietet viele Traumstraßen. Nicht umsonst gibt es fast zwei Dutzend norwegische Landschaftsrouten, die als besonders sehenswert gelten. Die Landschaftsroute E10 auf den Lofoten zählt für uns zu einer der schönsten Straßen der Welt. Wo sonst erlebt man solch eine zerklüftete Küste, den rauen, wilden Nordatlantik und gleichzeitig steil aufragende Berge?

Das wirkliche Roadtrip-Sahnehäubchen in Norwegen ist aber sicherlich das Jedermannsrecht. Solange man nicht ungefragt auf Privatgrundstücken nächtigt und natürlich alles sauber hinterlässt, darf man überall in Norwegen nachts seine Zelte aufschlagen. Das bietet maximale Flexibilität bei eurem Roadtrip! Unser Traum: Abends mit dem Zelt hinauf zum weltberühmten Preikestolen wandern und dort nachts die Sterne beobachten. Unser dritter Roadtrip nach Norwegen soll noch schöner werden: Mit dem Wohnmobil quer durchs Land hinauf bis zum einsamen Nordkap.

Nusfjord, Roadtrip Norwegen
Nusfjord, Norwegen
PS. Noch mehr Lofotenbilder findet ihr auch in unserem neuen Norwegen Kalender für 2017!
Anke & Thorsten

Anke & Thorsten

Bei Moose around the World dreht sich viel um Roadtrips, Anke und Thorsten schreiben aber auch über Städtetrips, Wanderungen und Kulinarisches. Uns beeindrucken die tollen Fotos!

Frankreichs Atlantikküste – Shoppen, Wandern und Surfer-Watching (reiselustig)

Eins der perfekten Reiseziele für einen entspannten Roadtrip innerhalb Europas stellt für mich eindeutig die französische Atlantikküste dar.  Auf rund 200 km erstrecken sich zwischen Bordeaux und Biarritz traumhaft schöne Sandstrände, süße kleine Küstenorte, schattige Pinienwälder und riesige Dünen und Tag für Tag begeben sich unzählige Surfer auf die Suche nach der perfekten Welle.

Egal ob man einen superchilligen Strandurlaub verbringen möchte oder eher der aktive Reisetyp ist – die französische Atlantikküste bietet für jeden die passenden Highlights mit genügend Abwechslung: Shopping in der schönen Altstadt von Bordeaux, das Erklimmen der Dune de Pyla (Europas größte Wanderdüne), Surfer-Watching in Lacanau oder Hossegor oder ein bisschen Bummeln an der Strandpromenade von Biarritz.

Entlang der gesamten Küste reiht sich außerdem ein Campingplatz an den nächsten, sodass man mit einem Zelt oder Bulli meist auch ohne Reservierung noch ein Plätzchen findet. Die Campingplätze liegen größtenteils direkt hinter den Dünen im schattigen Wald, wo zahlreiche Bäume auch perfekte Spots für entspannte Stunden in der Hängematte bieten. 🙂

Ich habe die Küste Aquitaniens nun einige Male bereist und immer bin ich aufs Neue begeistert.

Anna

Anna

Anna schreibt auf ihrem Blog Reiselustig über Tagesausflüge, Wochenendtrips, längere Campingurlaube & Roadtrips oder Städtereisen. Sie geht lieber 3 oder 4 Wochen campen, als für das gleiche Geld eine Woche all inclusive Hotelurlaub zu machen.

Traumhaftes Camping in Neuseeland (takly on tour)

Auch nach vier Touren durch Nordamerika bin ich nach wie vor ein großer Kanada- und Amerikafan. Die Freiheit, die man dort auf einem Roadtrip mit dem Camper hat, sucht man in Europa leider meist vergebens.

Ähnlich viel Spaß und viele Freiheiten hatten wir auf unserem Campingtrip durch Neuseeland. Die wunderschöne Landschaft der beiden Inseln ist sehr abwechslungsreich und die individuellen Übernachtungsplätze ein wahrer Traum.

Vor allem außerhalb der Hochsaison kann es sein, dass man einen ganzen Campingplatz für sich alleine hat und weit und breit keinem anderen Menschen begegnet. Durch die Möglichkeit des Freedom Campings darf man an unzähligen Plätzen, inmitten der Natur, übernachten. Und das meist zum kleinen Preis oder sogar kostenlos.

Auch wenn das Fahren durch die etwas engeren Straßen nicht ganz so entspannt ist, wie in Nordamerika, hat das Land am anderen Ende der Welt durchaus einen besonderen Reiz. Es gibt unglaublich viel zu sehen und zu erleben. Besonders für Naturliebhaber und Outdoorfans ist Neuseeland ein perfektes Ziel für einen Roadtrip.

Tanja

Tanja

Reisen, Camping und Fotografie – das sind die zentralen Themen, über die Tanja auf ihrem Blog taklyontour schreibt, angereichert durch viele Informationen und Tipps.

Auf Selbstfahrer-Safari in Südafrika (Ferngeweht)

In Südafrika und auch in Namibia ist es meines Erachtens fast unverzichtbar, ein eigenes Auto zu mieten. In beiden Ländern gibt es praktisch keine oder nur sehr eingeschränkt öffentliche Verkehrsmittel, die dich an die interessanten Orte bringen könnten. Auch wenn dort Linksverkehr herrscht: Das Fahren ist ein beiden Ländern völlig unproblematisch.

Willst du auf Safari in die Nationalparks oder die Naturschutzreservate gehen, bleibt dir ohne Auto nur eine organisierte, geführte Tour (als Gruppentour oder als teure Privattour). Ich persönlich bevorzuge eine Selbstfahrer-Safari, weil ich da völlige Freiheit habe, so lange bei einer Tiersichtung stehenzubleiben wie ich will.

Wo ich auf keinen Fall einen Roadtrip mit einen eigenen Fahrzeug machen würde: in Asien und in Lateinamerika. Dort herrschen einfach eigene Verkehrsregeln, die für den europäischen Fahrer häufig undurchschaubar sind. Das Risiko, hier einen Verkehrsunfall zu verursachen, ist mir zu groß. Daher verlasse ich mich in diesen Ländern lieber auf das Können und die Erfahrung von Bus- und Taxifahrern.
Sabine

Sabine

Sabine schreibt auf ihrem Blog Ferngeweht für alle, die gerne selbst organisiert reisen oder über das Reisen lesen und Naturliebhaber sind. Sie hat schon viele Länder der Welt bereist.

Süditalien Roadtrip: Entlang der Amalfitana (Die Gradwanderung)

Italien eignet sich wunderbar für einen schönen Roadtrip. Ganz besonders sehenswert ist dabei die Gegend rund um Neapel: Ausgehend von der quirligen Metropole kann der Vesuv erklommen, aber auch dem historischen Pompeji oder Herculaneum ein Besuch abgestattet werden.

Richtiges Roadtrip Feeling kommt auch auf der Amalfitana auf, die zu den schönsten Panorama Straßen Italiens gehört.

Roadtrip Amalfitana, Italien
Roadtrip an der Amalfitana, Italien
Anna

Anna

Anna teilt auf Die Gradwanderung Fotos und Geschichten aus ihrer Heimat Norddeutschland und vom ganzen Globus. Sie schreibt über Roadtrips und Städtereisen, gibt Spartipps und entdeckt ab und zu auch einmal die große weite Welt.

Rauhe Küste, Schafe und grüne Hügel – Irland (Willkommen Fernweh)

Eigene Roadtrip-Erfahrung haben wir u.a. in Irland gesammelt. Dort eignet sich der Westen mit den durch ausgedehnte Küstenverläufe gekennzeichneten Halbinseln sehr gut, um von Ort zu Ort zu fahren und es gibt sehr schöne Bed & Breakfasts als Übernachtungsmöglichkeit.

Natürlich ist Irland anders als Nordamerika, abgelegenere Routen ohne verstopfte Straßen gibt es dort aber auch, allerdings sollte man dann wohl die Hauptsaison im Sommer meiden – wir waren im April unterwegs und hatten viel Glück mit dem Wetter. An den Linksverkehr gewöhnt man sich übrigens relativ schnell, auch wenn man sich anfangs sehr konzentrieren muss.

Mehr in unserem Irland-Beitrag „Wo der Wild Atlantic Way wirklich noch wild ist“.

Schafe auf der Straße, Irland

Fazit

Wir finden, dass viele interessante Anregungen für einen Roadtrip außerhalb der USA zusammengekommen sind. Es sind definitiv Ziele dabei, die wir auch noch gerne ansteuern würden, z.B. Neuseeland oder Norwegen.

Schon bei unseren Anfragen an die Blogger ist uns aufgefallen, wie häufig Neuseeland, Australien, Namibia und Südafrika genannt wurden – für Fernreisen außerhalb Nordamerikas scheinen hier die Voraussetzungen für einen Roadtrip sehr gut vorhanden zu sein.

Die Recherchen hatten auch den positiven Nebeneffekt, weitere schöne Reiseblogs zu entdecken – einschließlich der Erkenntnis, dass man entgegen meiner Vorurteile sogar Japan prima im Rahmen eines Selbstfahrer-Roadtrips entdecken kann!

Kennst du weitere Reiseziele, die sich ähnlich gut wie die USA für einen Roadtrip eignen? Dann raus damit, schreib einen Kommentar, wir freuen uns über jede Anmerkung! 🙂

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